16.05.2018

Städtebauförderung 2018: Insgesamt 6,9 Millionen Euro fließen in den Landkreis Sigmaringen

16.05.2018

Beuron, Gammertingen, Herbertingen, Hohentengen, Meßkirch, Pfullendorf, Scheer und Sigmaringen profitieren

Wie die baden-württembergische Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut MdL dem Sigmaringer Landtagsabgeordneten Klaus Burger (CDU) mitteilt, hat sich seine Unterstützung der Projekte aus dem Landkreis um Mittel aus den Programmen zu der städtebaulichen Erneuerung und Entwicklung ausgezahlt: Beuron, Gammertingen, Herbertingen, Hohentengen, Meßkirch, Pfullendorf, Scheer und Sigmaringen werden davon profitieren. 6,9 Millionen Euro werden damit in den Landkreis fließen.

"Ich freue mich sehr, dass durch die erheblichen Finanzhilfen unseren Kommunen ermöglicht wird, Ortskeren zu gestalten und brachliegende Flächen zu aktivieren. Dies ist auch für die bedarfsgerechte Nahversorgung in ländlichen Gebieten ein wichtiger Beitrag", sagt Klaus Burger. "Die geförderten Städte und Gemeinden erhalten mit der aktuellen Programmentscheidung die nötige finanzielle Perspektive und Planungssicherheit und können die Finanzhilfen im Rahmen des kommunalfreundlich ausgestalteten Förderverfahrens rasch wirksam einsetzen.", so der Landtagsabgeordnete weiter. Das Fördervolumen liege 2018 wieder auf einem außerordentlich hohen Niveau. Besondere Förderschwerpunkte sind vor allem solche Maßnahmenpakete, die zur Schaffung von Wohnraum, Modernisierung und Aktivierung von Flächen und leerstehenden Immobilien führen. Da das Land einen weiteren Schwerpunkt darin sieht, die Städte und Gemeinden dabei zu unterstützen, ehemals militärische Gebiete umzunutzen profitiert die Stadt Sigmaringen für die Nachnutzung des Areals der Graf-Stauffenberg-Kaserne in besonderem Maße. "Hier wollen wir die betroffenen Kommunen bei den großen Herausforderungen nicht alleine lassen", betont Klaus Burger.

Die Stadt Sigmaringen erhält eine Finanzhilfeerhöhung der laufenden Erneuerungsmaßnahme zur Neuordnung und Gestaltung des ehemaligen Kasernenareals in Höhe von 1,2 Mio. Euro und zusätzlich 400.000 Euro als Finanzhilfeerhöhung für das Erneuerungsquartier IV. Die Stadt Scheer erhält weitere 900.000 Euro als Finanzhilfeerhöhung der laufenden Erneuerungsmaßnahme Stadtkern III. Nach Pfullendorf fließen 800.000 Euro Finanzhilfeerhöhung für die Maßnahme Alte Postgasse. Die Stadt Meßkirch wurde mit einer Neumaßnahme zur Fortsetzung der Attraktivierung und Aufwertung der Altstadt durch Gestaltungen im öffentlichen Raum. Rathaussanierung und Erweiterung und Modernisierung privater Gebäude (Altstadt Erweiterung II) in Höhe von 900.000 Euro aufgenommen. Hohentengen erhält 750.000 Euro als Finanzierungserhöhung des laufenden Projekts Hohentengen Ortsmitte. Neu aufgenommen ist die Gemeinde Beuron mit einer Neumaßnahme zur Erhaltung der historischen Ortslage als Gesamtensemble sowie die Schaffung von Wohnraum durch Umnutzung, Modernisierung privater und öffentlicher Gebäude in Höhe von 750.000 Euro. Eine Erhöhung um 700.000 Euro gibt es für Gammertingen für das Gebiet Stadtkern/Schlossanlage. Neuaufgenommen ist Herbertingen mit einer Maßnahme zur Aufwertung des Ortsbildes und des Wohnumfeldes und der Wohnqualität durch Straßen- und Platzgestaltungen sowie die Erneuerung der Gebäudesubstanz (Ortskern IV) mit einem Förderbetrag von. 500.000 Euro.

Burger betont, dass durch Freigabe der Mittel auch die mittelständische Bauwirtschaft und das örtliche Handwerk unterstützt werden. "Jeder Euro, der in die Städtebauförderung fließt, stößt im Durchschnitt bis zu acht Euro an öffentlichen und privaten Folgeinvestitionen an," so der Abgeordnete abschließend.