17.11.2016

Landtagsabgeordneter Klaus Burger: Standortkonzeption Flüchtlingserstaufnahme muss nachgebessert werden

17.11.2016

Der Sigmaringer Landtagsabgeordnete Klaus Burger begrüßt zwar generell, dass die Aufnahmekapazitäten für neue Asylbewerber zurückgefahren werden können. "Ein flexibles, bedarfsgerechtes System hinsichtlich der Erstaufnahme von Flüchtlingen ist im Prinzip der richtige Weg", sagt Burger.

Allerdings macht der CDU-Abgeordnete auch deutlich, dass zum einen eine gerechte Verteilung der Aufnahmeeinrichtungen erfolgen muss und zum anderen die Stadt Sigmaringen nicht überfordert werden darf. Gerade die Beschulung von Jugendlichen kann die Stadt auf Dauer nicht leisten. Außerdem sieht der Abgeordnete bei 1250 Plätzen in der LEA Sigmaringen ein krasses Missverhältnis gegenüber den Einrichtungen in Karlsruhe mit 1000, Freiburg mit 800 oder  Ellwangen mit 700 Plätzen entstehen.

Um den Konversionsprozess und die weitere Entwicklung der Stadt Sigmaringen auf Dauer nicht zu gefährden müssen aus Burgers Sicht zwei zentrale Forderungen  erfüllt werden: erstens eine Reduzierung der Zahlen auf deutlich unter 1000 und zweitens eine zeitliche Befristung, damit die gewerbliche Entwicklung wieder aufgeholt werden kann. Darüber hinaus erwarte er vom Land, dass es im Gegenzug die Stadt Sigmaringen bei ihren Konversionsbemühungen dann auch besonders unterstütze.

"Hier brauchen wir dringend Klarheit und müssen entsprechend nachverhandeln", so Burger abschließend.