07.12.2012

Klaus Burger besucht das Bundeswehr-Dienstleistungszentrum

07.12.2012

Klaus Burger, CDU-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Sigmaringen, ließ sich vom Leiter des Bundeswehrdienstleistungszentrums auf den neusten Stand bringen, was das Zentrum betrifft.

Auf Einladung von Hartmut Keßler, Leiter des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums (BwDLZ) Stetten a.k.M., besuchte Klaus Burger, CDU-Landtagsabgeordneter des Wahlkreises Sigmaringen, das Dienstleistungszentrum, um sich über die aktuelle Situation zu informieren.

Da Burger zum ersten Mal in seiner neuen Funktion beim BwDLZ war, erläuterte Keßler dessen Aufgabenspektrum und Zuständigkeitsbereich. Heute noch zuständig für die Standorte Stetten a.k.M., Sigmaringen, Mengen und Meßstetten wird sich der Zuständigkeitsbereich nach Abschluss der Strukturreform gewaltig verändert haben. Der Standort Mengen fällt ab Januar 2013 aus der Zuständigkeit heraus und geht in die Verantwortung der Bundesanstalt für Immobilien (BiMA) über. Die Standorte Meßstetten und Sigmaringen werden in dieser Reihenfolge in den nächsten Jahren folgen. Am Beispiel von Mengen machte Keßler deutlich, welche Aufgaben das Zentrum bei der Abwicklung eines Standortes sowohl in materieller wie auch in personeller Hinsicht zu leisten hat. Endgültige Klarheit über die Personalplanung werde es darüber erst geben, wenn die sogenannte "Feinstrukturplanung" abgeschlossen ist, das heißt, auch alle zivilen Dienstposten in militärischen Einrichtungen ausgeplant sind und das BwDLZ seinen künftigen Bereich zu betreuen hat. So werden die Aufgaben des aufzulösenden BwDLZ Immendingen dem Stettener Zentrum zugeschlagen, so dass sich dessen Zuständigkeit dann unter anderem auf die Standorte Stetten, Pfullendorf, Donaueschingen, Müllheim und Todtnau/Fahl ausdehnen wird. Erste Aufgaben für diese Bereiche wurden bereits von Stetten übernommen. Zudem hat das Stettener Zentrum eine Neuorganisation zu bewältigen. So entfällt ab dem nächsten Jahr die für den Wehrbereich zuständige Ebene der Wehrbereichsverwaltung und wird ersetzt durch dann für ganz Deutschland zuständige neue Ämter im Raum Köln/Bonn. Als weitere Punkte zeigte Keßler die Schnittstellen innerhalb der Konversionsarbeiten auf. Hier arbeiten BwDLZ, BiMA, die Kommunen bis hin zum Landratsamt und den politisch regionalen Vertretern sehr gut zusammen, sagte er.

Von Wilfried Koch (Südkurier)