03.11.2016

Keine Gentechnik auf unseren Feldern. Opt-Out ist nur die zweitbeste Lösung

03.11.2016

Der Sigmaringer Landtagsabgeordnete Klaus Burger hat der Gentechnik auf deutschen Feldern erneut eine klare Absage erteilt. "Ich wiederhole, was ich schon in der Plenardebatte im Januar 2014 gesagt habe: Keine Gentechnik auf unseren Feldern. Die Verbraucher wollen es nicht, und den Bauern bringt es keine Vorteile. Forschung indes muss möglich sein."

Das Engagement der Regierungsfraktionen in Berlin, sich bei der "Grünen Gentechnik" für die Selbstbestimmung der EU-Mitgliedsstaaten einzusetzen, begrüßt Burger ausdrücklich. In der nun beschlossenen Opt-Out-Regelung sieht er zwar einen Schritt in die richtige Richtung, insgesamt wertet er Opt-Out allerdings lediglich als zweitbeste Lösung. "Weil wir in der EU derzeit anders nicht vorankommen, ist diese Option im Moment der einzig gangbare Weg."

Gleichzeitig wiederholt Burger sein Ja zur Forschung: "Die Politik muss sich heute eben auch fragen lassen: Können wir garantieren, dass wir mit herkömmlichen Methoden die drängenden Zukunftsfragen der globalen und Ernährungs- und Energie­sicherheit für eine schnell wachsende Weltbevölkerung sicherstellen können? Die Antwort muss lauten: In der Verantwortung für künftige Generationen muss Agrarforschung, im streng geregelten Rahmen, auch künftig in Deutschland möglich sein."