05.04.2016

Burger in Verhandlungsgruppe für Koalitionsverhandlungen berufen

05.04.2016

Nach mehreren Sondierungsrunden hat sich die CDU in Baden-Württemberg entschlossen, in Koalitionsverhandlungen mit den Grünen einzutreten.

"Wir tragen eine große Verantwortung. Baden-Württemberg ist ein großes und wirtschaftlich starkes Land. Wir brauchen eine handlungsfähige Regierung. Die Koalitionsverhandlungen mit den Grünen sind die momentan einzige Chance, um eine stabile Regierung in Baden-Württemberg zu bilden", so Klaus Burger, Landtagsabgeordneter für den Landkreis Sigmaringen, der aber davon spricht, dass die Verhandlungen durchaus lang und kompliziert werden könnten.

"Für uns geht es darum, dass die CDU Ihre grundlegenden Werte in einer Zusammenarbeit herausstellt und ein von Vertrauen getragenes Arbeitsverhältnis, das das Land voranbringt, geschaffen wird", so Burger.

Der Sigmaringer selbst wurde als Mitglied in die Arbeitsgruppe 6 berufen, die über die Themen ländlicher Raum, Agrar, Tourismus, Naturschutz, Verbraucherschutz und Tierschutz berät. Verhandlungsführer der Arbeitsgruppe sind Minister Bonde für die Grünen und die frühere Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch für die CDU.

Klaus Burger gehört seit seinem Einzug in den baden-württembergischen Landtag dem Ausschuss für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz an und ist zudem Mitglied im Bezirks- wie auch im Landesfachausschuss "Ländlicher Raum" der Christdemokraten.

Burger empfindet seine Berufung an den Verhandlungstisch als Vertrauensbeweis und eine Wertschätzung seiner bisherigen Arbeit. "Wir müssen nun klar Profil zeigen und unsere Grundpositionen und den Markenkern der CDU in jeder einzelnen Verhandlungsrunde herausstellen. Knackpunkte können vor allem die Innen-, Verkehrs- und Bildungspolitik werden", so Burger, der nochmals klarstellte, dass Grün-Schwarz natürlich keine Wunschvorstellung sei, aber momentan der einzig mögliche Weg.