33 Millionen Euro für Klinikneubau - Land fördert Umbau der SRH Kliniken in Sigmaringen

Sozialminister Lucha hat für den geplanten Klinikneubau am Standort Sigmaringen vor wenigen Tagen den Förderbescheid über 33,3 Millionen Euro übergeben. Zudem wurde das Vorhaben ebenfalls ins Landeskrankenhausprogramm 2019 aufgenommen und mit weiteren 7,85 Millionen Euro bedacht. Der Sigmaringer Landtagsabgeordnete Klaus Burger (CDU), der sich in der Vergangenheit wiederholt beim Sozialminister für das Projekt eingesetzt hatte, ist dankbar. "Die geplanten Baumaßnahmen am Standort Sigmaringen stellen eine wichtige Investition für die Zukunft dar.", sagte Burger. Die Um- und Neubaumaßnahmen am Krankenhaus Sigmaringen, das vor 40 Jahren in Betrieb genommen wurde, sind unter anderem wegen des medizinischen Fortschritts, Hygiene- und Brandschutzborschriften, aber auch steigender Patientenzahlen und veränderter Patientenansprüche notwendig. Im geplanten Neubau entstehen mehr als 150 neue Zimmer und sieben neue Operationssäle. Nach dessen Fertigstellung sollen im 2. Abschnitt Umbaumaßnahmen im Bestandsgebäude folgen. Insgesamt werden die Kosten für beide Maßnahmen bei etwa 98 Millionen Euro liegen. "Durch die Unterstützung des Landes können wir nun auch in Zukunft eine leistungsfähige Krankenhausversorgung bei uns im ländlichen Raum erfüllen", betont Burger, der selbst Mitglied im Sozialausschuss des Landtags ist.

CDU und GRÜNE hätten sich in ihrem Koalitionsvertrag für Baden-Württemberg darauf verständigt, eine Krankenhausplanung aufzubauen, die sich am tatsächlichen Versorgungsbedarf der Bevölkerung orientiert, die ambulante und stationäre Angebote intelligent miteinander verzahnt und die unter besonderer Berücksichtigung von Qualität und Erreichbarkeit auch zukünftig eine gute medizinische Versorgung aller Menschen im Land sicher stellt. "Mit den jetzt bewilligten Mitteln trägt das Land seinen Teil dazu bei, dass künftig organisatorische und funktionale Abläufe im Krankenhaus Sigmaringen wirtschaftlich und zeitgemäß ablaufen können. Diese Maßnahme ist zwingend notwendig und wird die Versorgungssituation erheblich verbessern," so Burger abschließend.